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Selbstzündene Platinspirale
 
 
 
  Versuch Nr.012
Bewertung / Schwierigkeitsgrad:

Zeitaufwand: wenige Minuten
 
   
 

 
 
 
 

Ziel:
Eine glühende Platinspirale entzündet in einer oszilliernden Reaktion immer wieder Methanoldämpfe.

 

 
 

Geräte:
500ml-Weithals-Erlenmeyer, Magnetrührer, Platin-Drahtspirale, Bunsenbrenner

 

 
 

Chemikalien:
50ml Methanol

 

 
 

Sicherheitshinweise:
Methanol ist giftig, daher im Abzug arbeiten.

Methanol (CH3OH): F,T R 11-23/24/25-39/23/24/25 S 7-16-36/37-45

T F

 

 
 

Einverständniserklärung:
Hiermit erklären Sie sich bereit den folgenden Versuch unter
eigener Verantwortung und nur mit ausreichendem chemischen Wissen und geeigneten Schutzvorrichtungen durchzuführen!
Der Autor kann für jegliche Personen- und Sachschäden durch mögliche Fehlversuche nicht haftbar gemacht werden. (siehe Sicherheitscheck bzw. Disclaimer)

 
 

 

 
 

Versuchsanleitung: Taschenrechner
Ein 500-ml-Weithals-Erlenmeyer-Kolben steht auf einem Magnetrührer und wird auf 50-80°C erwärmt. Bei Versuchsbeginn wird der Erlenmeyer-Kolben auf eine wenig wärmeleitende Unterlage gestellt und ca. 50 ml Methanol eingefüllt. Eine Platin-Drahtspirale wird kurz im Bunsenbrenner erwärmt und so in den Erlenmeyer-Kolben gehängt, dass er sich über der Flüssigkeit befindet. Alsbald glüht die Platin-Drahtspirale, die Methanoldämpfe werden entzündet. Der Luftsauerstoff im Erlenmeyer-Kolben reicht nicht mehr aus, und die schwache Flamme erlischt, die Platin-Drahtspirale glüht nicht mehr. Es kommt wieder Luftsauerstoff nach und die Methanoldämpfe lassen die Platin-Drahtspirale erneut aufglühen, wieder Zündung usw.

Versuchsverlauf in Bildern: 


 

Video: Größe 900 Kb

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Entsorgung: (siehe auch Entsorgungsmaßnahmen)
Methanol: halogenfreie, organische Lösungsmittel

 

 
 

Erklärung / Hintergrund:
Die Temperatur des Platindrahts reicht nicht aus, um den Methanoldampf im Erlenmeyerkolben zu entzünden (Zündpunkt: 455°C). Jedoch läuft auf der Oberfläche des Platindrahtes eine katalysierte Verbrennung des Methanols ab, die eine niedrigere Aktivierungsenergie erfordert. Dadurch erhitzt sich der Platindraht. Sobald er 455°C erreicht, entzündet er die Methanoldämpfe im Erlenmeyer. Diese brennen solange, bis der Sauerstoff im Erlenmeyer verbraucht ist. Die Flamme erlischt, Sauerstoff strömt nach, der wieder an der Platinoberfläche mit Methanol reagiert. Der Prozeß wiederholt sich, bis das Methanol verbraucht ist.

 

 
 

Sonstiges:
Auf die Platinspirale sollte acht gegeben werden, da sie sehr teuer ist :-)

 


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