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Magnetrührer im Selbstbau (DIY)
 
 
 

Versuch Nr.057
Bewertung / Schwierigkeitsgrad:

Zeitaufwand: ca. 1 Stunde (je nach Geschick)

Versuch des Monats

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Magnetrührer
   
 
 
 
 
 

Ziel:
Neben den Glasgeräten ist der Magnetrührer das wichtigste Laborutensil des Chemikers. Ohne ihn funktioniert so gut wie keine Reaktion. Professionelle Geräte mit Heizplatte kosten mehrere hundert Euro. Aber warum Geld ausgeben wenn es auch einfacher geht?!
DIY steht für "Do it yourself" und das ist auch das Motto dieses Versuches. Mithilfe eines einfachen Computerlüfters und einigen Handgriffen kann sich jeder einen eigenen Magnetrührer (ohne Heizfunktion) selbst bauen.

 

 
 

Geräte:
- Axiallüfter (Computerlüfter) 12V, 120x120 mm
- Plexiglasscheibe (o.ä.) 140x140 mm
- 2 kurze Stabmagneten
- 4 Schrauben M4, 25 mm
- 8 Muttern M4
- 4 Gummiringe
- Rührfisch
- doppelseitiges Klebeband
- Stromquelle (regulierbar 0-12V)

 

 
 

Versuchsanleitung: Taschenrechner
Die beiden kleinen Stabmagneten werden mit doppelseitigem Klebeband auf den Lüfter geklebt, dabei ist zu beachten dass sie vollkommen mittig angebracht werden (der eine Magnet mit dem Nordpool, der andere mit die Südpol nach oben). Der Abstand zwischen den Magneten sollte dabei ungefähr gleich der Länge des Rührfisches sein.

verwendete Bauteile

Die Schrauben werden so mit Muttern an den Befestigungspunkten des Lüfters befestigt, dass die Schrauben ein wenig über den Magneten enden (siehe Detailbild rechts).

Der Abstand zwischen Magneten und Schraubenebene sollte ungefähr 1-2 mm betragen. Mithilfe der Feinjustage der Muttern kann dann die Plexiglasscheibe waagerecht eingestellt werden

  Detailansicht

Die Gummiringe werden mit doppelseitigem Klebeband in die Ecken der Plexiglasscheibe geklebt. Eventuell helfen zwei Hilfslinien von einer zur anderen Ecke um die richtige Position zu finden. Nun kann man die Scheibe umdrehen und lose auf den Lüfter setzen. Die Köpfe der Schrauben sollten direkt in die Aussparungen der Gummiringe passen und so die Scheibe fixieren.


 
 

Zusatzinfos:
-Derartige Lüfter sind eigentlich nicht geeignet um wie ein Magnetrührer zu drehen. Bei zu geringer Spannung startet der Lüfter nicht von selbst. Für den Start ist eine hohe Anfangsspannung nötig. Danach kann die passende Drehzahl gefunden werden, indem man die Spannung herunterregelt und so die Drehzahl verringert.

-Es kann eine Drehzahl zwischen 50 und 1500 Umdrehungen pro Minute eingestellt werden.

-
Da die Magneten meist nicht genau die Waage halten, sind "sleeve bearings" (Gleitlager) den klassischen "ball bearings" (Kugellager) vorzuziehen. Damit ist eine gleichmäßigere Umdrehung des Lüfters gegeben.

 

 
 

Links:
www.experimenten.nl/magneetroerder.html: Ursprüngliches holländisches Original dieses Versuches
www.rhodium.ws/chemistry/equipment/magstirrer.html
: DYI Magnetic Stirrer

 

Vielen Dank an den Webmaster von Experimenten.nl deren Kooperation mit uns diesen Versuch ermöglichte.

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